Bildoptimierung

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz in mehreren Belichtungen und ohne Straßenbaustellen
 

Bildoptimierung und Nachbearbeitung

Alle Fotos auf dieser Internetseite sind, so wie man sie hier sieht, nicht 'aus der Kamera gekommen'. Sie sind durchweg optimiert.

bella figura serienmäßig!

Als Standard verstehen sich kleinere Eingriffe wie die Verbesserung des Kontrastverhaltens (wie schwarz ist Schwarz und wie weiß Weiß?), die Beeinflussung der Farbigkeit und der Helligkeit. Sie unterstützen einen harmonischen Gesamteindruck, wie er von handwerklichen Faktoren geprägt wird.

In besonderen Fällen hilft eine klassische Retusche, unvorhergesehene Probleme zu beheben: Eine Wiese wird wieder grün, Verkersschilder verschwinden, kleinere 'Reparaturen' an Fassaden aktualisieren den Status.

Insgesamt kann die digitale Aufbereitung auch schwache Bilder stark verbessern, ohne dass diese unter optimalen Lichtverhältnissen neu aufgenommen werden müssen.

Das Beispiel links zeigt den Potsdamer Platz in einer an die HDR-Technik angelehnten Bearbeitung und geht bewusst über die Grenze zum Unwirklichen hinaus. Das "gefühlte Bild" ist eben nur zum Teil eine Ansicht...

Einige weitere Beispiele finden Sie hier auf vincentmosch.de
 
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Vom Monitor ins Feuilleton

Die künstlerische Bildbearbeitung ist nicht nur ein Phönomen digitaler Kunst. Für die Ausstellung "Die absolute Landschaft. Timescape 817" von Michael Ruetz wünschte sich der Künstler eine reduzierte Farbigkeit seiner auf Diapositiv fotografierten Landschaftsaufnahmen. Es sollte eine dem persönlichen Empfinden von Farbe angepasste Wiedergabe erreicht werden, die von dem Original abweicht.

Zudem waren etliche der zum Teil schon zwanzig Jahre alten Dias in der für den Filmtyp charakteristischen Weise knapp an der Grenze zur Über- und Unterbelichtung gehalten.
(Hier im Bsp.: Bäume schwarz, Wolken in den Lichtern fast ohne Ton).

Timescape 817 von Michael Ruetz
Timescape 817 von © Michael Ruetz, Scan vom Dia vor der Bearbeitung (oben) und in der Fassung, wie das Bild in der Ausstellung gezeigt und an Medien gestreut wurde (unten).

Timescape 817 von Michael Ruetz